Wasser – eine wertvolle Ressource

Zum heutigen Weltwassertag, der bereits im Jahr 1992 ins Leben gerufen wurde, machen wir uns einmal mehr bewusst, wie wertvoll die Ressource Wasser ist. Ohne Wasser wäre das Leben auf der Erde für uns unmöglich. Dabei sind nur 2,5 % des gesamten Wassers unseres Planeten Süßwasser. Selbst von diesem geringen Anteil ist der Großteil nicht für den Menschen zugänglich, weil er bspw. in Form von Eis an den Polen gespeichert ist. Nur 0,3 % des gesamten Wassers auf der Erde können von uns Menschen erschlossen werden. Dabei wird vielerorts mehr Wasser genutzt, als durch den natürlichen Wasserkreislauf wieder nachkommt. Der Grundwasserspiegel sinkt. Auch in vielen Teilen Deutschlands.

Aus diesem Grund steht der Weltwassertag in diesem Jahr unter dem Motto „Groundwater: Making the Invisible Visible“ bzw. „Unser Grundwasser: der unsichtbare Schatz“. Die Grundwassersysteme werden von Regenwasser gespeist, das oft über mehrere Jahre im Boden versickert. Die zunehmende Flächenversiegelung in Kombination mit weniger Niederschlag und wärmeren Temperaturen, d. h. mehr Verdunstung, aufgrund des Klimawandels reduzieren die Regenration der Grundwasserspeicher.

Dass Wasser eine wertvolle Ressource ist, die wir mit Bedacht nutzen sollten, ist auch im Projekt „klimafreundlich pflegen – überall!“ ein wichtiges Thema. Wir verfolgen zwei Strategien: Die Nutzung von Regenwasser und Wasser sparen.

Die Nutzung von Regenwasser ist ein wertvoller Beitrag, da für die Gartenbewässerung oder die Toilettenspülung kein aufwändig aufbereitetes Trinkwasser genutzt werden muss. Hierfür reicht Regenwasser, das aufgrund der Versiegelung andernfalls ohne vorherige Nutzung direkt in die Kanalisation gelangt wäre. Viele Einrichtungen, wie das AWO Wohnheim Frankenhöhe in Markt Erlbach haben Regentonnen, in denen Wasser für die Bewässerung des Gartens gesammelt wird. Im AWO SeniorenDorf Kirschenallee in Thurnau wird in einer Zisterne gesammeltes Regenwasser für die Toilettenspülung genutzt. Dadurch spart die Einrichtung jährlich etliche Liter Trinkwasser ein. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern spart auch Geld.

Entscheidend ist jedoch auch der sorgsame Umgang mit Trinkwasser, dessen Nutzung unvermeidbar ist. Dabei helfen bspw. Perlatoren, wie sie unter anderem im AWO Seniorenhaus „Am Rosengarten“ in Zweibrücken zum Einsatz kommen.

Haben auch Sie in Ihrer stationären Pflegeeinrichtung schon Maßnahmen umgesetzt, um Wasser zu sparen? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns und tragen Ihr Beispiel in unseren Good Practice Pool ein!

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