Kommunikation – der Schlüssel zum Erfolg

Immer wenn es um Veränderungen geht, spielt transparente und ehrliche Kommunikation eine wichtige Rolle. Bei Themen wie Klimawandel und Klimaschutz, die auf den ersten Blick sehr abstrakt wirken können, ist das äußerst wichtig. Deshalb fällt der Kommunikation in unserem Projekt eine besondere Bedeutung zu. Es gibt bereits zum jetzigen Zeitpunkt viele tolle Beispiele aus verschiedenen Einrichtungen und Verbänden, die wir im Folgenden vorstellen.

Präsentation in Gremien und Versammlungen

Als ersten Schritt kann das Projekt im Rahmen von Gremien und Versammlungen vorgestellt werden, sowohl innerhalb des Trägers und Verbandes, als auch in den teilnehmenden Einrichtungen.

Hierbei unterstützen die Regionalstellen gerne, wie beispielsweise im AWO Seniorenhaus „Lambrechter Tal“. Neben der Vorstellung des Projekts durch Regionalkoordinatorin Sabine Rothaug wurden vom Einrichtungsleiter Roland Brugger bereits durchgeführte Maßnahmen präsentiert. Hierdurch entstanden angeregte Diskussionen und die Mitarbeitenden wurden motiviert ihre Ideen einzubringen.

Einrichtungsleiter Ralf Sutter vom AWO Wohnheim Nonnweiler hat das Projekt in verschiedene Leitungsgremien getragen. Insbesondere wenn einzelne Themen, wie Verpflegung oder Beschaffung, zentral geregelt sind, ist das hilfreich und notwendig. Hierdurch können im Projekt initiierte Maßnahmen auch auf weitere Einrichtungen der Verbände ausgerollt werden.

Kommunikationsmaterialien

Für die Vorstellung in Gremien und Versammlungen stellt das Projektteam von „klimafreundlich pflegen – überall!“ unterschiedliche Materialien zur Verfügung. Hier findet sich ein Überblick über das Kampagnenmaterial, wie Flyer oder Poster. In Rücksprache mit den Regionalstellen kann das Projektlogo gerne im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden.

Printmedien

Mit Berichten in Printmedien wird nicht nur verbandsintern informiert. Es können auch weitere Zielgruppen, wie Bewohner*innen, Angehörige oder die lokale Bevölkerung, erreicht werden.

Einige Einrichtungen veröffentlichen hausinterne Zeitschriften, wie das AWO Seniorenzentrum Rödental. Hier werden die Mitarbeitenden, Bewohner*innen und Angehörigen über den aktuellen Stand des Projekts und einzelne Maßnahmen informiert. Berichtet wurde bereits über den Projektauftakt und die ersten Schritte.

Über Verbandszeitschriften, wie bspw. die LINA im AWO Bezirksverband Pfalz e. V. oder die WIR im AWO Bezirksverband Ober- und Mittelfranken e. V., können zudem alle Mitglieder mit einbezogen werden. Im Verbandswesen ist diese Form der Kommunikation besonders wichtig, um alle Ehrenamtlichen und Unterstützer*innen zu erreichen.

Ziel des Projekts ist es, auch andere Träger für die Wichtigkeit des Klimaschutzes in der Wohlfahrtspflege sowie Öffentlichkeit und Politik zu sensibilisieren. Dies ist ein erster Schritt, um langfristig notwendige Veränderungen bei den Rahmenbedingungen anzustoßen. Auf regionaler Ebene eignet sich die Berichterstattung in der Lokalpresse.

Als Beispiel ist das AWO Hermann-Görlitz-Seniorenzentrum zu nennen. Im Hellweger Anzeiger Bergkamen wurde über das Pflanzen von sechs Klimabäumen im Außenbereich der Einrichtung berichtet.

Über den Projektstart im AWO Michael-Herler-Heim in Singen wurde im Südkurier informiert. Tolles Ergebnis hierbei war die Kontaktaufnahme mit Einrichtungsleiter Matthias Frank durch Dorothea Wehinger, Mitglied im Landtag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grüne Baden-Württemberg.

Als weiteres Beispiel ist das Seniorenheim Bobingen zu nennen über welches zum Projektstart im Bobinger Stadtboten berichtet wurde.

Bericht im Bobinger Stadtboten.

Internetpräsenz

Neben den klassischen Printmedien ist die Berichterstattung auf Websites und in sozialen Netzwerken entscheidend.

Besonders erfreulich war der Bericht über das Projekt im Bayrischen Rundfunk.  Marc Walther vom AWO-Zentrum Hausgemeinschaften Bayreuth erläuterte gemeinsam mit Regionalkoordinatorin Pia Distler die Potenziale klimafreundlicher Pflege.

Auch auf den Websites der Verbände kann die Projektteilnahme kommuniziert werden, bestenfalls in Kombination mit grundlegenden Fakten zu klimafreundlicher Pflege. Beispiele hierfür sind der AWO Bezirksverband Pfalz e. V., der AWO Bezirksverband Ober- und Mittelfranken e. V., der AWO Kreisverband Oberlausitz e. V. sowie der AWO Kreisverband Karlsruhe-Stadt e. V.

Insbesondere, wenn es darum geht die jüngeren Generationen, d. h. die zukünftigen Mitarbeitenden, anzusprechen, ist die Präsenz in den sozialen Netzwerken wichtig. Viele Verbände und Einrichtungen sind auf Facebook, Instagram oder Twitter vertreten, wie bspw. der AWO Bundesverband e. V., der AWO Bezirksverband Ober- und Mittelfranken e. V. und das Michael-Herler-Heim in Singen.

Podcasts

Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich Podcasts. Dorothée Eby vom AWO Kreisverband Karlsruhe-Stadt e. V. war im AWO-Podcast: Deutschland, Du kannst das! vom AWO Bundesverband e. V. zum Thema „Nachhaltig und sozial“ zu Gast.

Auch Projektleiter Thomas Diekamp war zuletzt in einem Podcast zu hören: „Zukunft der Pflege“.

Multiplikatoren

Hilfreich für die Kommunikation des Projekts und die Verbreitung des Themas „Klimaschutz in der stationären Pflege“ ist die Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteur*innen, wie bspw. kommunale Klimaschutzmanager*innen.

Durch die breite Berichterstattung auf verschiedenen Kanälen und mit Hilfe unterschiedlicher Multiplikatoren erreichen wir viele Menschen und Interessensgruppen. Hierdurch schaffen wir uns ein großes Netzwerk, welches gemeinsam ein Ziel verfolgt: Die Klimaneutralität in der Pflege.

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