Vorteile eines Nutzgartens

Themenbereiche: Bewusstsein, Verpflegung

AWO Seniorenhaus "Alex Müller", Kaiserslautern

Was wurde durchgeführt?

Im Außenbereich des Seniorenhauses werden Obststräucher, Kräuter und Buschbohnen angepflanzt. Die Bewohner*innen helfen bei der Pflege und Ernte mit. Das Obst darf vernascht werden, die Kräuter kommen in der Küche zum Einsatz. Nutzgärten erinnern die Bewohner*innen an ihre Gärten Zuhause. Sie helfen bei der Ernte und können die Bohnen in den Küchen auf ihren Wohnbereichen gemeinsam zubereiten.

Warum wurde es durchgeführt?

Der Anbau von Kräutern, Obst und Gemüse hat viele Bewohner*innen ein Leben lang begleitet. Dadurch fühlen sie sich Zuhause. Sich um die Pflanzen zu kümmern und ihnen beim Wachsen zuzusehen bereitet Freude. Lebensmittel aus dem eigenen Garten sind klimafreundlicher als gekaufte Produkte. Außerdem schmecken Lebensmittel aus eigenem Anbau besser und werten die Speisen auf, selbst wenn es nur die Kräuter für das Topping beim Mittagessen sind.

Welche positiven Effekte konnten erzielt werden?

Hinsichtlich Klimaschutz hilft der Eigenanbau von Kräutern, Obst und Gemüse die großen CO2-Emissionen weit transportierter Lebensmittel zu vermeiden. Im kleinen Maßstab im Seniorenhaus ist dieser Punkt aufgrund der geringen Menge an Kräutern, Obst und Gemüse zu vernachlässigen. Hier spiegelt sich der positive Effekt insbesondere in der Sensibilisierung der Bewohner*innen, Mitarbeiter*innen und Angehörigen wider. Vielleicht wird der*die eine oder andere dazu motiviert wieder selber zu gärtnern?

Bilder

Bohnenernte im AWO Seniorenhaus Alex Müller
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